Aneignung von Sozial-Raum in Kleinstädten: Öffentliche Räume - download pdf or read online

By Karin Wehmeyer

Welche Bedeutung haben öffentliche Räume und informelle Treffpunkte in der Lebenswelt Jugendlicher? Welche Motivationen und Bedürfnisse stecken hinter der Nutzung dieser Orte? Haben (Klein-)Städte überhaupt noch die notwendigen Potenziale für das Aneignungsverhalten junger Menschen? Diese Fragen stellt die Autorin Karin Wehmeyer aktuell vor dem Hintergrund sich wandelnder Stadtstrukturen. In ihrer qualitativ angelegten Studie wird der Aneignungsprozess in öffentlichen Räumen betrachtet – fokussiert auf die Lebensphase Jugend und zusätzlich aus der Perspektive Jugendlicher. Die Ergebnisse zeigen, mit welchen unterschiedlichen Motivationen junge Menschen öffentliche Räume und informelle Treffpunkte nutzen und welche Rolle dabei das adjust sowie die Freizeitpräferenz spielen.​

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S. 279ff). 5 Die Jugendmilieus in der Lebensphase Jugend 43 Performer Jugendliche Mit etwa 25 Prozent ist die Gruppe der performer Jugendlichen die zweitstärkste Gruppe. Sie gehen häufig auf das Gymnasium oder die Realschule, seltener auf die Hauptschule. Sie wollen vor allem offen, flexibel, ehrgeizig und pragmatisch sein, sich selbst modellieren und optimieren, sich diverse Optionen offen halten und sich nicht auf einen Gruppe oder Meinung festlegen und reduzieren lassen. Sie haben einen pragmatischen und unideologischen Selbst- und Weltbezug und ambitionierte private und berufliche Ziele, um die Möglichkeiten der Welt für sich zu erobern.

Bürgerliche Jugendliche In der Gruppe der bürgerlichen Jugendlichen sind etwa 14 Prozent der befragten Jugendlichen. Die bürgerlichen Jugendlichen sind eine Gruppe zwischen Augenblicksgenuss und Zukunftsgeltung. Einerseits wollen sie am Lifestyletrend teilhaben, Freiheit und die Welt der Medien- und Warenwelt genießen, andererseits die Zukunft planen und sich darüber klar werden, was sie wollen und was nicht. Sie wollen modisch und modern sein, aber normal dabei bleiben, ankommen aber noch nicht festgesetzt sein.

Drei Aspekte spielen eine bedeutsame Rolle bei der Frage, wie die Jugendlichen die Entwicklungsaufgaben bewältigen. (1) Die Betrachtung der Lebensphase Jugend hängt oft mit der Schulzeit zusammen, denn diese vermittelt den Jugendlichen das nötige Wissen für ihre Rolle in der Arbeitswelt. Außerdem (2) mit der Frage, ob der Jugendliche den Eltern oder dem Freundeskreis größere Bedeutung beimisst. Eltern und/oder Peers unterstützen und begleiten die Jugendlichen bei der Bewältigung der Entwicklungsaufgaben.

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